Seit dem 3. März 2016 ist auch unsere Schule am größten deutschen Schulnetzwerk beteiligt, zu dem bereits fast 2000 Schulen in Deutschland gehören.

Voraussetzung dafür war, dass mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen, Lehrkräfte und dem weiteren Personal sich mit ihrer Unterschrift verpflichteten, sich gegen jede Form von Diskriminierung an unserer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Angeregt wurde das Ganze von der SMV und offizieller Start war die Verleihung des Titels am 3. März während des Konzerts mit VIVA VOCE, die zugleich unsere Projektpaten sind.

Auf dieser Seite wird in Zukunft über alle Projekte und Aktionen berichtet, bei denen unsere Schule zeigt, wie wichtig uns Werte wie gegenseitiger Respekt, Toleranz und Weltoffenheit sind.

 

Moscheebesuch erweitert den Horizont

Die Ethikgruppe der 5. und 6. Klassen machte sich zusammen mit Frau Kroiß bei strömendem Regen auf in die Neumarkter Moschee. Das bedeutete einen halbstündigen Fußmarsch, aber der Weg hatte sich gelohnt. Frau Demir, die Mutter einer Ethikschülerin, erklärte uns, wofür die einzelnen Räume in der erst 2015 fertig gestellten Moschee da sind, welches Ritual man durchführen muss, bevor man den Gebetsraum betreten darf und wie eine Gebetsstunde abläuft.

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One Billion Rising - Flashmob der MRS macht auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen - one billion - denen Gewalt angetan wird. One billion rising zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen. Aus diesem Grund lädt das Projekt jedes Jahr am 14. Februar dazu ein auf die Straße zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Gerade wir als Mädchenrealschule wollten dieses Projekt unterstützen, und somit haben knapp 400 Schülerinnen gemeinsam gegen dieses Unrecht getanzt.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

 

Klasse 8a sammelte Spenden für "Every last child"

„Jedes Mädchen zählt“, lautet das Projekt der Klasse 8a, das mit Freundschaftsbändern auf Kinder in aller Welt aufmerksam machen will, denen es deutlich schlechter geht. Nachdem die Mädchenrealschule seit einigen Monaten zu „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ gehört, haben sich die Schülerinnen dazu entschlossen, ein Konzept für eine Spendenaktion zugunsten „Save the children“ zu erarbeiten. Studienrätin Nina Sklenar war ganz begeistert vom Tatendrang ihrer Klasse. Sie entwickelten Festivalarmbänder mit dem Aufdruck „Jedes Mädchen zählt“. Damit sich alle Schülerinnen der MRS im Vorfeld informieren konnten, wurden ein Werbevideo und ansprechende Plakate entworfen. Fast 550 Euro nahmen die fleißigen Schülerinnen auf diese Weise ein und unterstützen damit „Save the children“, eine Organisation, die vor allem mangelernährten Kindern hilft, aber auch Mädchen. die früh verheiratet oder minderjährig schwanger sind, keine Eltern oder keinen Schulabschluss haben.

Austausch mit Flüchtlingen fördert Toleranz und Respekt

Hautnah mit der Flüchtlingsproblematik in Berührung kamen die Klasse 10 d und die Ethikgruppe der 5. und 6. Klassen, denn gleich neun Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien kamen auf Einladung von Frau Schneider und Frau Kroiß an unsere Schule, um über die Lebensumstände, die sie veranlassten ihre Heimat zu verlassen, und ihren Weg in unser Land zu berichten. Möglich war der Austausch deshalb, weil der Iraker Mustafa K. wirklich gut Englisch spricht und als Übersetzer für die anderen Besucher fungierte. Zuerst zeigte er selber Fotos aus seiner Heimat, dem Nordirak, und erzählte, dass für ihn die politische Unterdrückung, die sich in täglicher Gewalt äußerte, der Hauptgrund war, seine Familie zu verlassen. Anschließend stellte er sich den Fragen der Mädchen.  

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Die MRS ist nun eine Schule ohne Rassismus

Es war ein ganz besonderer Abend für die MRS. Zuerst traten die knapp 150 Schülerinnen der Chorklassen und des Schulchors "friday´- singers"  in einem mitreißenden Konzert zusammen mit der Profiband Viva Voce auf. Am Ende der Veranstaltung erhielt unsere Schule den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" . Die Schülersprecherinnen, unsere Elternbeiratsvorsitzende, Frau Grau und Schulleiter Günter Lenyk verpflichteten sich dabei, in Zukunft Projekte gegen Diskriminierung und Intoleranz ins Leben zu rufen.

HIER geht es zum ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.

HIER kann noch einmal der Film angeschaut werden, der als Einstimmung auf das Projekt zusammen mit Schülerinnen der MRS erstellt wurde. Herzlicher Dank geht dabei vor allem an die Teilnehmerinnen des Wahlfachs G6-TV, welche die Filmaufnahmen gedreht haben.

Die Klasse 10f engagiert sich für Obdachlose

Viele Menschen haben Obdachlosen gegenüber starke Vorurteile, denn für viele sind es nur "faule Penner" die keine Lust auf Arbeit haben. Die Realität ist meist ganz anders. Diese Obdachlose haben eines gemeinsam, sie sind durch ein Zusammenspiel vieler sozialer Probleme in einen Teufelskreis hineingeraten, aus dem sie nur sehr schwer wieder herausfinden können.

Genau mit dieser Problematik hat sich die Klasse 10F der Mädchenrealschule Neumarkt innerhalb eines Projekts der Bundeszentrale für politische Bildung auseinandergesetzt. Einerseits haben die Mädchen durch die Arbeit mit aktuellen Statistiken und Zeitungsberichten viele Informationen über die Situation der Menschen, die auf der Straße leben, erfahren und andererseits gelernt, wie Menschen in diese schlimme Lage geraten können. Auch haben sie durch persönliche Gespräche mit Betroffenen ihre Empathiefähigkeit geschult. Das Endprodukt unseres Projekts war die Zeitung „Streetview“, welche von den Schülern eigenständig geschrieben wurde.

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Mädchen der 8. Klasse bekamen Besuch von einem Flüchtling

Nachdem sich eine Gruppe von Mädchen aus der 8. Klasse im Rahmen des Religionsunterrichts bereits ein Bild von der Situation und Unterbringung von Flüchtlingen vor Ort im „Nürnberger Hof“ gemacht hatte, erhielt die Klasse kurz vor Weihnachten Besuch. Katrin Gebert, eine Betreuerin von zwei weiteren Flüchtlingsunterkünften in Neumarkt, berichtete der Klasse von ihrem Alltag. Sie zeigte auf, welche Probleme sich für Menschen auftun, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind und nun in einer für sie völlig anderen Kultur leben. Neben der Bewältigung von sprachlichen Hürden gilt es u.a. auch Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen oder bei Arztbesuchen zu geben.

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Anschrift

Staatliche Realschule für Mädchen
Mühlstraße 30
92318 Neumarkt
Tel. 09181-6984980
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