Die Klassen 5A und 5E verbrachten gemeinsam mit ihren Begleitlehrkräften Frau Vögerl, Frau Wittmann, Frau Hamperl und Frau Regensburger drei erlebnisreiche Tage im Schullandheim auf dem Habsberg.
Schon bei der Ankunft war die Vorfreude groß. Schnell zeigte sich jedoch, dass die Fahrt nicht nur spannende Erlebnisse, sondern auch einige sportliche Herausforderungen bereithielt: Die zahlreichen Treppenstufen auf dem weitläufigen Gelände sorgten dafür, dass täglich viele Höhenmeter zurückgelegt wurden. Trotz gelegentlichen Seufzens meisterten die Schülerinnen diese Herausforderung mit Ausdauer und guter Laune.
Während des Aufenthalts erwartete die Mädchen ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem von den Expertinnen des Hauses am Habsberg gestaltet wurde. Als „Walddetektivinnen“ erkundeten sie die Natur mit allen Sinnen, entdeckten verborgene Zusammenhänge im Ökosystem Wald und erfuhren viel Wissenswertes über Pflanzen, Tiere und deren Lebensräume. Beim Orientierungslauf waren Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und ein guter Orientierungssinn gefragt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Fahrt lag auf der Stärkung der Klassengemeinschaft. In zahlreichen Kooperations- und Gemeinschaftsspielen konnten die Schülerinnen erleben, wie wichtig Vertrauen, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind. Viele Aufgaben ließen sich nur gemeinsam bewältigen und machten deutlich, dass Zusammenhalt, Kreativität und das Einbringen unterschiedlicher Stärken oft der Schlüssel zum Erfolg sind.
Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Die Bastelangebote kamen bei den Mädchen sehr gut an. Mit viel Kreativität entstanden bunte Tiere und Pflanzen aus Pfeifenputzern sowie individuelle Klassenarmbänder, die als Erinnerung an die gemeinsame Zeit mit nach Hause genommen werden konnten.Ein besonderes Highlight war der Kinoabend: Dafür wurde eigens eine Kino-Snack-Theke aufgebaut, und die Schülerinnen konnten zwischen zwei Filmsälen wählen. Beim anschließenden Spieleabend wurde viel gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit genossen.
Die Nacht stellte für manche eine kleine Mutprobe dar. Schatten an der Zimmerwand, Heimweh oder gruselige Gedanken sorgten gelegentlich für Unruhe. Dennoch fanden schließlich alle genügend Mut und Geborgenheit in der Gemeinschaft, um zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen.
So kam der Freitag viel zu schnell. Mit zahlreichen neuen Erfahrungen im Gepäck traten die Schülerinnen die Heimreise an. Sie nahmen nicht nur schöne Erinnerungen mit nach Hause, sondern auch wertvolle Erkenntnisse: dass man manchmal mutiger ist, als man denkt, dass die Parallelklasse doch ganz nett ist, dass das Handy für einige Tage in den Hintergrund rücken kann und dass der Wald unzählige Schätze bereithält, die es zu entdecken gilt.
Die drei Tage auf dem Habsberg haben die Klassengemeinschaft gestärkt, neue Freundschaften entstehen lassen und den Schülerinnen viele unvergessliche Erlebnisse beschert.
Katja Regensburger