Fragt man die künstliche Intelligenz, dann ist ein Mosaik eine traditionsreiche Bildkomposition, bei der durch das Aneinandersetzen von verschiedenen kleinen Teilen farbenfrohe Muster, Bilder oder kunstvolle Dekorationen entstehen.
Erste Mosaike entstanden bereits ca. 3000 v. Chr. in Mesopotamien. Ihre Blütezeit erlebte die Mosaikkunst ab dem 8. Jahrhundert v. Chr., als im antiken Griechenland Flusskiesel für Bodengestaltungen verwendet wurden. Etwas später gestalteten die Römer bereits perfekte, extrem detaillierte Bilder, die bis heute teilweise sehr gut erhalten sind und beispielsweise in Pompeji die Besucher der antiken Ausgrabungsstätte faszinieren.
Nachdem sich die Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe im zweiten Halbjahr intensiv mit der griechischen und römischen Antike auseinandergesetzt haben, durften sie nun ihre theoretischen Kenntnisse im Rahmen eines Geschichtsprojekts umsetzen und selbst als Künstler aktiv werden. Schildkröten, Seepferdchen, Buchstaben oder exotische Früchte wurden aus wunderschönen Mosaiksteinchen auf Holzplatten gezaubert und die Schülerinnen staunten, welche bewundernswerten Kunstwerke im Klassenzimmer entstanden sind. Offen bleibt nach diesem kreativen Tag an der MRS die Frage, ob die Römer bereits so tolle Steine in den Farben rosa, pink oder lila hatten und ob sie schon über pastellfarbene Teilchen verfügten.
K. Grashiller














