„Tschick“ begeistert Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe

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Witzig, unterhaltsam und mit einem Schuss Ironie hat die Neue Werkbühne München das jugendrelevante Stück „Tschick“ auf die Bühne des Landratsamts gebracht. Es gab viel zu lachen in der von Robert Koall geschriebenen Bühnenfassung des vielfach ausgezeichneten Jugendromans „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Doch auch die nachdenklichen Momente kamen nicht zu kurz. So verfolgten unsere Neuntklässlerinnen gebannt den Inszenierungen und waren am Ende von der Bühnendarstellung der vier Protagonisten fasziniert.

Wer wissen möchte, wovon das Jugendbuch „Tschick“ handelt, kann hier nachlesen.

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14-jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug in der Klinik, sein Vater ist mit seiner jugendlichen Geliebten auf „Geschäftsreise“, der Rest der Klasse ist bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten eingeladen.

Maik ist allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick, ein Mitschüler, vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein „Proll" aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken und möglicherweise von der Russenmafia. Trotzdem steigt Maik in das Auto ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection und erleben „ihren“ abenteuerlichen Sommer. (T. Vögerl)