Eine himmlische Erdkundestunde mit dem mobilen Planetarium

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Am 10.12.2015 machte das mobile Planetarium von Dipl. Ingenieur Adi Steininger im Rahmen des Erdkundeunterrichts an unserer Schule Halt. Zum Greifen nah wurde der nächtliche Sternenhimmel durch ausgeklügelte Technik in einem aufblasbaren Kuppelzelt mit einem Durchmesser von fünf Metern und dreieinhalb Metern Höhe  projiziert. Durch einen schlauchförmigen Luftschacht mussten die Schülerinnen der 5. Klassen und ihre Erdkundelehrer in das Innere der wie ein großes Iglu anmutenden Kuppel krabbeln. Zunächst ließen sich die begeisterten Schülerinnen von den vielfältigen Sternbildern beeindrucken.

Der Astronomiefachmann erklärte, dass die Figuren aus der griechischen Mythologie stammen. Als sich die Augen so weit an die Dunkelheit gewöhnt hatten, wurde der Sternenhimmel an die Kuppelwand projiziert. Zahllose Sterne begannen zu funkeln, auch der Mond in drei verschiedenen Phasen war zu sehen. Mit einem Laserpointer zeigte der Sternexperte den hellsten Stern namens Sirius sowie den Polarstern, der den Weg nach Norden weist. Den Polarstern findet man ganz einfach, indem man die Hinterachse des Sternbildes „Großer Wagen“ ungefähr fünf Mal verlängert. Kindgerecht erklärte der Diplomingenieur dann auch noch den Unterschied zwischen Sternen und Planeten, wobei die Schülerinnen hier mit ihrem Vorwissen aus dem Erdkundeunterricht beeindrucken konnten. Für alle verging eine ungewöhnliche Schulstunde viel zu schnell. Die Reise ins Weltall erwies sich als überaus kurzweilig und sehr interessant und bei der nächsten Sternschnuppe wünschen wir uns, dass wir Herrn Steininger nächstes Schuljahr wieder einladen dürfen. (Sabine Peters)