Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

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„Arbeit macht frei“ – mit diesen Worten wurden und werden alle Besucher des Konzentrationslagers Dachau und der heutigen KZ-Gedenkstätte empfangen. Dieser Spruch, welcher auf dem geschmiedeten Eingangstor zu lesen ist, zeigt einerseits die verharmlosende NS-Propaganda, die die Konzentrationslager nach außen hin als „Arbeits- und Umerziehungslager“ darstellen wollte, andererseits wird die zynische Haltung der SS gegenüber den Häftlingen markiert, die der Zwangsarbeit – ein zentrales Mittel des Terrors – ausgesetzt waren.

 

Neben dem Jourhaus mit dem geschmiedeten Eingangstor umfasste der Rundgang, an welchem alle Zehntklässlerinnen der Mädchenrealschule teilnahmen, weitere wichtige Stationen in der KZ-Gedächtnisstätte. Der Appellplatz, die Baracken, die Lagerstraße und auch die Besichtigung des Krematoriums vermittelten den Schülerinnen einen Eindruck von dem grausamen und menschenverachtenden Umgang mit den Häftlingen ab dem 22. März 1933 bis zur Befreiung des Lagers durch Truppen der US-Armee am 29. April 1945.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der KZ-Gedenkstätte Dachau zu finden: http://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/