Kinobesuch der Klassen 9d/9f in Nürnberg: „Malala-ihr Recht auf Bildung“

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„Oh nein! Ich hab´ keinen Bock!“ Dieser Gedanke schießt wohl unzähligen Schülerinnen und Schülern in der Früh an einem ganz normalen Wochentag beim Aufwachen häufig durch den Kopf, wenn sich die Begeisterung dafür, in die Schule gehen zu „müssen“, eher in Grenzen hält.

Wie oft vergisst man dabei, dass man sich mehr als glücklich schätzen kann, die Schule besuchen zu dürfen, auch wenn das viele Kinder und Jugendliche nicht immer hören wollen. Dann ist es doch gut, mal wieder darauf aufmerksam gemacht zu werden, wie zum Beispiel durch den sehr beeindruckenden Kinofilm „Malala – ihr Recht auf Bildung“, welchen die Klassen 9d  und 9f der Mädchenrealschule zusammen mit Frau Vögerl und Frau Unger am 17.11.2015 besuchten.

Der Name Malala gelangte erstmals im Herbst 2012 in Deutschland und anderen westlichen Ländern ins Bewusstsein, als bekannt wurde, dass das junge Mädchen schwer verletzt wurde, weil sie sich in Pakistan für die Rechte von Mädchen und Frauen einsetzte, indem sie für bessere Bildungschancen kämpfte.

Dieses große Engagement des tapferen jungen Mädchens wird in diesem Film auf sehr eindrucksvolle Weise dargestellt. Die Schülerinnen waren teilweise so von den Bildern gefesselt, dass man im Kinosaal in eher ruhigeren Phasen des Films eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Mit Sicherheit wurden einige zum Nachdenken gebracht und der Besuch der Schule wird nicht mehr gar so oft als „lästiges Übel“ betrachtet. Man muss ja deswegen nicht gleich jeden Tag mit einem „Juhu! Endlich darf ich wieder aufstehen und in die Schule gehen!“ aus dem Bett springen...