Am 23. Juli 2026 hieß es für die 5., 6. und 7. Klassen: Schuhe schnüren, Stempel sammeln und Kilometer machen!
Die Schülerinnen durften sich im Vorfeld entscheiden, ob sie beim Spendenlauf laufen oder inlinen wollen.
Die Läuferinnen drehten fleißig ihre Runden auf dem Gelände der Landesgartenschau. Eine Runde war dabei ungefähr 800 Meter lang – und manche Schülerinnen schienen heute eindeutig mehr Ausdauer als geplant eingepackt zu haben! Besonders beeindruckende Leistungen gab es in allen drei Jahrgangsstufen: Eine Fünftklässlerin lief unglaubliche 18 Runden. Gleich fünf Sechstklässlerinnen schafften jeweils stolze 17 Runden. Den absoluten Tagesrekord stellte jedoch eine Schülerin aus der 7. Klasse auf: sie lief sage und schreibe 25 Runden! Das entspricht etwa 20 Kilometern – eine Leistung, bei der selbst mancher Erwachsener erst einmal tief durchatmen müsste.
Die Inlinerinnen kamen in den Genuss auf der ca. 650 m langen Start- und Landebahn des Neumarkter Flugplatzes skaten zu dürfen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Holler von der Flugsportvereinigung Neumarkt e. V. für das kostenlose Zurverfügungstellen des Geländes! Leistungs- und motivationsmäßig standen die Skaterinnen den Läuferinnen in nichts nach. Die meisten Schülerinnen fuhren mindestens 10 Runden. Rekordverdächtige 22 Runden wurden von zwei Fünftklässlerinnen zurückgelegt, aber auch einmal 21 Runden und zweimal 19 Runden können sich durchaus sehen lassen.
Doch beim Spendenlauf ging es natürlich nicht nur um sportliche Höchstleistungen. Mit jeder gelaufenen bzw. gefahrenen Runde sammelten die Schülerinnen Spenden für einen guten Zweck. Dabei durfte jede Klasse selbst entscheiden, welche wohltätige Organisation sie unterstützen möchte. So wurde nicht nur fleißig gelaufen und geskatet, sondern gleichzeitig auch Gutes getan. Und wer viele Runden läuft/fährt, der sammelt natürlich auch einiges an Schweiß – und Stempel! Fleißig wurden die gelaufenen und gefahrenen Runden auf den Armen dokumentiert. Manche Schülerinnen konnten am Ende wohl ziemlich genau erkennen, wie sportlich ihr Vormittag gewesen war. Für die richtige Vorbereitung sorgten unsere vier Sporttutorinnen mit einem motivierenden Aufwärmprogramm. Die Technik war dabei zwar nicht immer ganz auf ihrer Seite, die gute Laune und der Einsatz dafür umso mehr! Anschließend waren Lehrkräfte überall im Einsatz: sie liefen mit, feuerten an, motivierten, sorgten für die Sicherheit auf der Strecke und zählten Runden.
Auch vier unserer Schulsanitäterinnen waren mit ihrem Fachwissen zur Stelle und unterstützten, wenn irgendwo ein Pflaster, ein Kühlpad, eine kurze Verschnaufpause oder einfach ein bisschen medizinische Expertise gebraucht wurde. Ein herzliches Dankeschön gilt allen helfenden Lehrkräften, die durch ihren Einsatz, ihre Unterstützung und ihre Bereitschaft zum Mitlaufen, Anfeuern und Organisieren zum Gelingen des Spendenlaufs beigetragen haben. Ohne so viele helfende Hände wäre ein solcher Vormittag nicht möglich! Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an alle Schülerinnen: Ihr habt heute gezeigt, dass man mit viel Ausdauer, Teamgeist und einer ordentlichen Portion Motivation gemeinsam richtig viel bewegen kann. Und wenn am Ende alle gelaufenen Runden zusammengezählt werden, kommt eine beeindruckende Gesamtleistung zusammen: Mehrere hundert Kilometer wurden heute gemeinsam für den guten Zweck zurückgelegt! Das ist eine sportliche Leistung, auf die alle Beteiligten stolz sein können. Schuhe voller Staub, Arme voller Stempel, Beine vielleicht ein bisschen müde – aber dafür jede Menge Gutes getan!
Verena Drach und Sandra Hofmann









